Gedichte-Blog

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Dieses Blog soll ein Forum für alle die werden, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hier beschränke ich mich ausschließlich auf die Annahme von Gedichten.
Ich behalte mir vor, die Gedichte inhaltlich zu prüfen. Eine stilistische Prüfung findet nicht statt. Jeder, der hier veröffentlichen will, versichert, dass er dazu berechtigt ist und willigt ein, dass sein Werk hier für Jedermann einsehbar ist. Die Rechte an den Gedichten verbleiben bei den Autoren.
Eine weitere Nutzung der Gedichte durch mich findet nur nach Absprache statt.
Ich hoffe, dass dieses Blog ausgiebig genutzt wird.

An jähem Rand

Albert HollerPosted by Albert Holler Fri, December 23, 2011 19:54:27

Fort gehen in das ferne Land

Fort wehen in fernem Verstand

Fort sehen in ewigem Versand

Fort krähen an jähem Rand

Fort mühen fehlendem Verband

Fort mühlen in kreisendem Sand

Fort kühlen in glühendem Gewand

Fort, fort an Orte unbekannt

Fort am einsamen Strand

Fort, fort weit, weit gerannt

Fort ein Wort alt wie weiland


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Worte des Lebens

Albert HollerPosted by Albert Holler Mon, December 19, 2011 19:42:49

Die Worte des Lebens

Die Worte sprechen

Das Leben sagt Welt

Das Leben sagt Erde

Die Erde sagt Fuß

Die Erde sagt Pflanze

Die Pflanze sagt Wurzel

Die Pflanze sagt wachse

Der Sohn sagt ich wachse

Der Mann sagt ich gehe

Der Mensch sagt vorwärts

Bleib nicht stehen

Die Worte des Lebens

Die Worte sagen alles

Die Worte sagen vielleicht

Warum was wann wo

Sie sagen nichts

Sie sagen ja

Wir sind 

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Entlang der Straße

Albert HollerPosted by Albert Holler Tue, November 15, 2011 19:50:43

Entlang der Straße der Unzulänglichkeit

Unendlich lange

Überlegen

Auf der Suche nach dem Grund

 

Eine unsichtbare Glasscheibe

Auf ihr ruht die Welt

Der Grund des Universums ist zerbrechliches Glas

Durchsichtig

Darunter sieht man nichts

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Schau über die Dächer

Albert HollerPosted by Albert Holler Sun, August 21, 2011 19:12:54

Schau über die Dächer der Häuser über Kamine

Sieh die Luft die Vögel der Sonne Strahl

Es ist der Himmel der fliegt über unsere Sinne

Es ist der Erdenrund gebeugt vielmal

Über der Menschen Heime frei schwebt

Der Atem der Seelen im Hellen gewebt

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Nach dem Mittag

Albert HollerPosted by Albert Holler Mon, August 08, 2011 22:58:30

Nach dem Mittag, ein Sommer gärt

Der Süden dreht sich nach Westen

Helligkeit nicht schwindend währt

Einfache Gedanken wären am Besten

 

Leute gehen hinunter unendlich langsam

Entlang dem steilen Abhang schattenlos

Zum ausgetrockneten Bachbett einsam

Die Hitze löscht alle Gedanken sorglos 

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Sonnenstrahl im Abend rötend

Albert HollerPosted by Albert Holler Mon, June 27, 2011 22:32:32

Sonnenstrahl im Abend rötend

Himmels blauer Fleck entfärbt

Über dem Auge entblößend

Die Bilder langsam enterbt

 

Abend Vorgänger der Nacht

Begleiter der Erschöpften

Wenn der Atem verflacht

Im vom Leben geschröpften

 

Verarmte Welt ohne Licht

Letzter Schein verschwindet

Farblos dunkelgraues Gesicht

Augen verschließend bindet

 

Aneinander der Gedanke an

Alles was schnell vorbeiging

Erinnerung vielerlei verrann

Bleib ein wenig Liebe bring

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In süßem Schlaf tiefer Nacht

Albert HollerPosted by Albert Holler Sat, June 11, 2011 12:32:34

In süßem Schlaf tiefer Nacht,

Vergeht ein Tag nach dem Tag

Ermüdend tätig die Zeit verbracht,

was tat ich die Stunden, wen ich frag

 

Tage rückwärts, Tage vorwärts

Dazwischen eine Lebenssekunde

Dazwischen ein Herzschlag Schmerz

Danach der Erinnerung Stunde

 

Da vorne bleib stehen

Ich lauf dir nach lange

Lange konnt’ ich dich sehen

Unerreicht, unbekannt, bange

 

Von hinten eine Figur

Fliehend, entschwindend

Seh den Schatten nur

Am Horizont dunklem End

 

Bleib am Weg ich stehen

Seh der Zeiten Stund

Seufzend weiter gehen

Ohne Kuss Lippen Mund

 

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Flogen Vögel unwissend

Albert HollerPosted by Albert Holler Sat, June 11, 2011 12:30:41

Flogen Vögel unwissend

 

Kalte Winterluft, Staub

Autoreifen, kaputtes Laub

 

Tages Morgen Lächeln verschlingt

Arbeitsweg Rückkehr wiederbringt

 

Rücken beugend Gerede im Ohr

Blick an der Uhr die Stunde verlor

 

Noch ein Tag Leben verbraucht

Nirgendwo Gedanken Rede gehaucht

 

Ins Wolkennichts durch gefenstert Rahmen

Flogen Vögel unwissend woher sie kamen

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