Gedichte-Blog

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Dieses Blog soll ein Forum für alle die werden, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hier beschränke ich mich ausschließlich auf die Annahme von Gedichten.
Ich behalte mir vor, die Gedichte inhaltlich zu prüfen. Eine stilistische Prüfung findet nicht statt. Jeder, der hier veröffentlichen will, versichert, dass er dazu berechtigt ist und willigt ein, dass sein Werk hier für Jedermann einsehbar ist. Die Rechte an den Gedichten verbleiben bei den Autoren.
Eine weitere Nutzung der Gedichte durch mich findet nur nach Absprache statt.
Ich hoffe, dass dieses Blog ausgiebig genutzt wird.

Sie

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Mon, November 30, 2015 15:38:10

Alleine Bereit

Erneut aufgerissen,

was nie schien zu heilen,

wieder alles umgeschmissen,

um mein Gefühl mit dir zu teilen.

Wir geben uns Schmerz,

dem bin ich mir bewusst,

doch noch immer was im Herz',

sonst wäre nicht dieser Frust.

Bereit alles zu geben,

um dich zu nehmen,

bereit alles zu opfern,

alles zu riskieren,

wohl wissend ganz leicht zu verlieren.

Startklar warte ich an der Linie,

bereit beim Signal meine Kräfte zu verzehren,

das Herz rast, Adrenalin,

doch du möchtest mir den Start nicht gewähren.

Ich kaufe dir keine Blumen,

werde das Klischee nicht bedienen,

aber ich pflücke dir gerne welche,

um mir deine Nähe zu verdienen.

Ich schreibe nicht um zu beeindrucken,

dies ist nicht Teil meines Kampfes,

dies ist erst die Bitte, in den Ring steigen zu dürfen.

Lass mich meine Handschuhe mit deinem Namen besticken,

um den Kampf nicht aus dem Blick zu verlieren,

du kannst mir jeden Gegner schicken,

nichts würde mich demotivieren.

Doch du lässt mich nich',

dein Kopf sagt es wär' zu gefährlich,

und so versteh' ich dich,

doch etwas in dir will mich kämpfen lassen, sei ehrlich.

Schau mir dabei zu,

fieber mit mir, feuer mich an,

ich finde keine ruh,

zu groß ist der Drang.

Ich kämpfe für dich,

behaupte ich,

doch kämpfe ich für mich,

weiß ich.

Nimm meine Hand,

ich reiche Sie dir,

wir haben uns verrannt,

lass uns zurück zum wir.

Gewappnet jede Antwort zu ertragen,

doch es muss endlich mal jemand sagen:

Ohne es zu wollen, wir tun uns weh,

ich kann es nicht ertragen, uns so zu seh'n.

Du bist verwirrt,

ich bin verwirrt,

gemeinsam haben wir uns verirrt.

Meine Schuld,

ist deine Schuld.





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Sie

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Tue, July 15, 2014 18:23:21
Neugier, nach Sehnsucht

Wenn der Tage sich dem Ende neigt,
der Mond schon längst erblickt,
Sie mir erneut dein Lächeln zeigt,
so dass es mich erdrückt,
dann weiß ich, Sie ist zurück,
Sie kommt zu mir,
bringt kein Pech und auch kein Glück,
doch bringt Sie mich zu dir.

Die Neugier hat dich getrieben,
einen Jungen, wie mich zu lieben,
doch war Sie es auch, die dich mir nahm,
als Sie erneut, zu dir kam.

Schnell wollt ich nach dir greifen,
dich ziehen zurück zu mir,
doch zuvor musst' ich begreifen,
Sie steckt so tief, zu tief in dir.

Ich kam zu spät, ich konnt's nicht mehr,
ich wollt Sie aus dir vertreiben,
doch dein Herz, es war schon leer
und so wird's leider bleiben.

Wenn der Tag sich dem Ende neigt,
die Sterne schon erstrahlen,
Sie sich mir vom neuen zeigt,
mit allen ihren Qualen,
so weiß ich, du bleibst bei mir
und vor Ihr gibt es keine Flucht,
du bist und bleibst ein Teil von mir,
doch so auch die Sehnsucht.

Andreas D.



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Sie

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Tue, July 01, 2014 18:44:17

Doch du bleibst fern


Du tust mir gut,

du tust mir weh,

es sinkt mein Mut,

aber bitte versteh,

bitte wisse,

du bleibst bei mir,

auch wenn ich dich 'misse,

ich bleibe Teil von dir.


Wir waren uns nah,

fern sind wir uns nun,

als ich dich sah

und es geschah,

wollt ich es tun.

Alles wollt ich geben,

dich zu tragen auf Händen,

deinen Kuss zu erleben,

keinen Augenblick verschwenden.


Nun sitze ich hier,

denke nach,

starre auf Papier,

daran dass ich versprach,

nie mehr ohne dich,

wollt ich sein,

doch nun verstehe ich,

ich bin allein.


Allein werde ich bleiben,

ich werde warten

und weiter schreiben,

auf vielen Arten,

werde ich trauern

und es bedauern.


Doch irgendwann muss ich verstehen,

ich muss weiter gehen,

wieder aufstehen,

in die Zukunft sehen.


Mein Lächeln kehrt zurück zu mir,

irgendwann, das ist gewiss,

doch uns und das wir,

das, was ich vermiss,

bleibt fern,

ich hät' es gern.


Ja, ich hät' es gern,

doch du bleibst fern.


Andreas D.



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Schwere Zeiten

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Thu, November 07, 2013 20:10:39
Schwere Zeiten


Im dichten Nebel fand ich dich,
und du fandst mich.
Du gabst mir deine Hand,
um mich leiten,
mir zu helfen,
durch den Nebel zu schreiten.

Das Licht zu finden,
war unser Ziel,
wir liefen lang,
wir suchten viel.

Doch hat meine Suche bereits geendet,
da das Licht schon längst erblickt,
es schien mein Geist von ihr geblendet,
in meiner Hand - welch ein Glück!

Andreas D.


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Wir lächeln und schweigen

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Sat, April 21, 2012 13:17:04

Zeit ist unwichtig,
die Umgebung noch viel mehr,
doch eines bleibt es,
deine Gegenwart,
und zwar sehr.

Das Gefühl neben dir zu liegen,
dir in deine Augen zu schauen,
zu hoffen und zu beten,
dass du immer Die meine bleiben wirst.

Dieser Hauch einer Berührung,
kurz bevor du deine Lippen,
auf die Meinen drückst.

Du hältst dich fest an mir,
Ich halte fest an Dir.

Wir lächeln und schweigen.

Andreas D.

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Lebensfreude

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Tue, February 14, 2012 19:02:45

Deine Meine Lebensfreude

Ich rede mir ein, dass ich auch ohne dich klar komme und dennoch verspüre ich unglaublich starke Sehnsucht nach dir.

Ich rede mir ein, dass ein bisschen Ablenkung von dir, sehr gut tut und doch hoffe ich jede Minute eine Nachricht von dir zu erhalten.

Ich glaube dich zu kennen, aber merke gleichzeitig, dass ich noch so viel mehr von dir kennen lernen werde.

Ich glaube mich an dich gewöhnt zu haben, aber erfreue mich trotzdem noch an jeden einzelnen deiner Küsse.

Ich weiß, wie du dich gibst und bin dennoch so oft von deinem Anblick überwältigt.

Ich weiß, dass wir schon lange ein Paar sind und dennoch bringt deine Gegenwart mein Herz noch immer zum rasen.

Du erahnst vielleicht, wie groß die Lebensfreude ist, die du mir bereitest und ich frage mich, ob ich denn in der Lage bin, dich auch nur annähernd so glücklich zu machen, wie du mich.

Andreas Dicks

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Leise Stimme

Andreas DicksPosted by Andreas Dicks Fri, January 27, 2012 13:29:59

Leise Stimme

Klein und unentdeckt,
Die Werke, welche ich zu verfassen vermag.
Groß und dominant,
Der Wille, dennoch zu veröffentlichen, was meine Blöcke füllt.

Eine leise Stimme unter Vielen,
welche so viel lauter zu sein scheinen.
Im Wissen unterzugehen,
aber in der Hoffnung doch irgendwann erhört zu werden.

Denn auch die leisen Stimmen enthalten Gefühle,
Gefühle, die geteilt werden wollen, damit sie erträglich sind.
Und so, bitte! Erhört auch die meine Stimme!
Sie wird es euch danken.

Andreas D.





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