Gedichte-Blog

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Dieses Blog soll ein Forum für alle die werden, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hier beschränke ich mich ausschließlich auf die Annahme von Gedichten.
Ich behalte mir vor, die Gedichte inhaltlich zu prüfen. Eine stilistische Prüfung findet nicht statt. Jeder, der hier veröffentlichen will, versichert, dass er dazu berechtigt ist und willigt ein, dass sein Werk hier für Jedermann einsehbar ist. Die Rechte an den Gedichten verbleiben bei den Autoren.
Eine weitere Nutzung der Gedichte durch mich findet nur nach Absprache statt.
Ich hoffe, dass dieses Blog ausgiebig genutzt wird.

Leben

Jonna Sofie SchmöePosted by Jonna Sofie Schmöe Thu, July 25, 2013 09:30:23

Sehe auf dich hinunter

Sieh was ich dort sah

Ein Mensch mit vielen Fehlern doch 110 Ideen

An Fehlern sollen wir wachsen

Unser Leben lang

Alles wird sich ändern

wir und auch die zeit

das leben das wird fliegen wie ein Bumerang

Das Lebenslicht es wackelt bis es ganz erlischt

Es schwimmt im Meer von dannen

Bis es dort am Himmel ist ein Stern unter anderen

Sie alle wunderschön und klar wie ihr Leben einmal war



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Ungewissheit

Robert Nicolas PretschnerPosted by Robert Nicolas Pretschner Mon, May 27, 2013 18:25:30
Ungewissheit

Schnee fällt vom Himmel wie gefrorene Tränen

Die Eiseskälte frisst sich durch die Venen

Und der Standpunkt ist unbekannt

Der Standort ist unbenannt


Worum es wirklich geht weiß Keiner

Täglich neue Bretter macht der Schreiner

Und jedes sieht anders aus

Jeder nächste Tag ist ein Graus


Denn diese ständige Ungewissheit

Hängt im Schlepptau die ganze Zeit

Keiner Weiß wer morgen singt

Keiner Weiß welche Note morgen klingt


Keiner weiß für wen es heute endet

Keiner weiß welches Blatt sich wendet

Wie ein blindes Rad, dass sich immer weiter dreht

Und erst beim zerbrechen das erste Mal sicher steht


Written by Robert Nicolas Pretschner

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Wie zwei Sandkörner

Daryl SchosinskyPosted by Daryl Schosinsky Thu, February 28, 2013 12:32:38

In einer großen Welt, wo wir kaum noch merken,
Welcher Wind aus welcher Richtung weht.
Wie können wir da bestimmen woher wir selber kommen,
Und wohin uns unsere Wege führen?

Doch wo es ein Du und Ich zu geben schien,
Dort schien jedenfalls die Sonne.
Und wo ein Du und Ich Bedeutung haben,
Bedeutet uns unser Wir, ein ganzes Leben.

Wo unser Du und Ich die Luft zum Atmen ist,
Da war das Wir der erste Kuss am Tag.
Unser Wir war das erste Lachen eines Kindes,
Du und Ich waren die hellsten Sterne.

In einer großen Welt, wo wir kaum noch merken,
Woher der Regen kommen mag.
Wie können wir da bestimmen woher wir selber kommen,
Und wohin uns unsere Wege führen?

Doch wo es ein Du und Ich immer gegeben hat,
Da gab man auch nicht auf.
Und wo ein Du und Ich ihre Säule waren,
Da trugen wir ein Wir in die höchsten Höhen.

Wo unser Du und Ich die ersten Tropfen waren,
Da war das Wir das erste Licht.
Unser Wir war der erste schöne Gedanke,
Du und Ich, das war schön.

In einer großen Welt, wo wir kaum noch merken,
Wann der neue Tag beginnt.
Wie können wir da bestimmen woher wir selber kommen,
Und wohin uns unsere Wege führen?

Du und Ich sind flüchtig,
Doch noch flüchtiger ist das Wir.
Du und Ich das war so schön,
Und so wird es nie mehr werden.

Es war eine schöne Zeit,
Als Du und Ich ein Wir ergaben.
Doch heute verbindet uns nur noch eine Tatsache,
Du und Ich, zwei Sandkörner die sich aus den Augen verloren.

Denn dort wo wir Leben,
Herrscht eine einzige Wüste.

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Gleichheit?

Robert Nicolas PretschnerPosted by Robert Nicolas Pretschner Wed, February 27, 2013 21:46:10

Gleichheit?

Zu Viele arm, zu Wenige reich
Überall ist es gleich


Wo Menschen von Menschen vergessen werden
Lebt die Armut in ihren Herden

Wenige sind freiwillig arm
Doch Alle freiwillig reich


Wo ist der Sinn
Sind doch nicht Alle gleich?

Gott hat die Menschen als eine Rasse erschaffen
Warum sind die Einen gleicher als die Andern?


Warum bekriegen sie sich untereinander mit Waffen? Wenn doch alle auf dem gleichen Pfad wandern

Wie kann man Menschen einen Wert geben?
Wie kann man sagen andere Menschen wären weniger wert?

Lebt denn nicht jeder sein einziges Leben?
Wie kann es sein, dass man anderen das Mensch sein verwehrt?

Gott hat uns doch alle gleich gemacht
Warum wird auf der einen Seite gespeißt und gelacht


Auf der anderen gehungert und geweint?
Warum vergessen wir die Sache die uns alle eint?

Wir gehören alle zu einer Rasse
Warum sind wir denn nicht auch nur eine Klasse?


Warum stellen wir andere Menschen an den Rand?
Sollten wir nicht diese Welt zusammen regieren Hand in Hand?

Gott hat allen das gleiche Leben gegeben
Gott lässt alle nach dem gleichen Glück streben


Wo ist also diese Gleichheit geblieben?
Haben wir sie zusammen mit Gott vertrieben?

Written by Robert Nicolas Pretschner

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Glauben

Jonna Sofie SchmöePosted by Jonna Sofie Schmöe Mon, February 25, 2013 19:01:04
Glauben
Glauben ist
Glauben ist Vertrauen
Glauben ist Vertrauen auf
Glauben ist Vertrauen Auf dich
Glauben ist Vertraut sein
Glauben ist Vertraut
Glaube ich?
Glaube

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Einen Prost auf mich selbst!

Dumaz Masolili (Taiwan)Posted by Dumaz Masolili Fri, February 01, 2013 18:08:48

Prost! Einen Prost auf mich selbst!

Zwei Trinkgläser stoßen sich

in der Luft zusammen.

Zur Gesundheit und Langlebigkeit!

Und dann ein Wehklagen klirrt.

Auf die Erde wie im Himmel, die Zeit,

die aber auf das Versteckspiel erpicht ist,

Brüllt wie Re und Anubis schwankend

in der fernen, heimlichen Örter.

Der Mann, der als ob aus Pharaos Alptraum

soeben herauskam,

steht vor mir mit Traurigkeit gegenüber.

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Umgekehrtes Bild

Dumaz Masolili (Taiwan)Posted by Dumaz Masolili Tue, January 29, 2013 17:41:57



Der Park ist in der Morgenstill.

Allmählich wärmt die Wintersonne

Den gekühlten Luft auf.

Unter die Wassergras tauchen die Gebäude.

Seinerzeit fliegen die Lotosblume

Auf die Wipfel der Urweltmammutbäume.

All diese sind gut und schön.

Aber ich kann nicht meine eigene anschauen,

Außer wenn ich es riskieren will,

In den See hineinzufallen.

Oder kann ich lustlos den ganzen Tag warten,

Bis die Sonne hinter mir umzugehen.

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In einem fremden Land

Dumaz Masolili (Taiwan)Posted by Dumaz Masolili Mon, January 28, 2013 13:21:13

Mit der Landkarte fahre ich

In der fremden Stadt

In einem fremden Land.

Die Richtung ist für mich keine Bedeutung.

Straße, Straße und noch eine

Andere charakterlose Straße.

Leute am Gehweg sind wie Gespenster.

Wo bin ich? Geroge Orwells Utopia!

Hier gibt es nicht Überraschungen und Mysterien.

Mensch mit keinem Ego,

Seele ist tief im Verschweigen.

Seele mit keinem Ausgang,

Leben ist sinnlos im Verbrauchen.

Es scheint, daß die Änderung bis a.D. 2084 noch

Keineswegs bekommen zu werden.

Mit der Landkarte wird man überall bloß

Die Mauer, die Kafka sogar auch mitbauen zu haben,

Wie im Irrgarten zusammenstoßen.

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